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TETRON Digitalfunk als Begleiter bei der Hubschrauberübung der Österreichischen Wasserrettung, Landesverband Tirol. Juni 2009Zur Feier des 40 jährigen Bestehens des Tiroler Hubschrauber-stützpunktes probten das österreichische Bundesheer und die Wasserrettung Tirol – Abteilung Wildwasser – im Bereich der Innsbrucker Innbrücke gemeinsam den Ernstfall. Hubschrauber und ein einheitliches Kommunikationssystem sind aus der modernen Wasserrettung nicht mehr wegzudenken.
Wildwasserrettungseinsätze unterscheiden sich zwischen statischen Unfalllagen und – wesentlich häufiger – den dynamischen Sucheinsätzen. Opfer können aufgrund der Hubschrauber-Perspektive schnell lokalisiert und auch in treibenden Gewässern beobachtet werden. Über TETRON Digitalfunk können sie mit allen umliegenden Einsatzorganisationen direkt Kontakt aufnehmen und diese rasch und effizient einweisen.
Bei dieser Übung wurde der Digitalfunk wie folgt eingesetzt: Sprechgruppen:
Die Übungshauptakteure (Wasserrettung, Hubschrauber, Militärspital) waren ALLE über eine Wasserrettungs-Sprechgruppe verbunden. Polizei, Rettung und Feuerwehr waren über die B.O.S.-Sprechgruppe für den Notfall mit eingebunden. Ausstattung: Im Zuge der Umstellung auf den Digitalfunk wurde vom Land Tirol sofort erkannt, wie wichtig auch die Erreichbarkeit der in Schwaz in Tirol stationierten Hubschrauber des BMLV ist. Dazu wurden für das Militärkommando Tirol eigene Sprechgruppen vorgesehen und auch in die Leitstelle Tirol eingebunden. In den Hubschraubern wurde eine sehr flexible Lösung der Integration über die Einbindung eines Handfunkgerätes in das bestehende Intercom System des Hubschraubers gefunden. Damit ist es möglich binnen kürzester Zeit ohne Eingriffe am Fluggerät selbst, alle Typen von Hubschraubern in das Digitalfunknetz einzubinden und von der Leitstelle im Einsatz zu koordinieren. Weiters ist es mit den Digitalfunkgeräten möglich, bei Suchaktionen, sofern das Opfer eine Handy Versorgung hat, diese direkt aus dem Hubschrauber anzurufen und damit rascher zum Verletzen zu gelangen (Sichtung und akustische Wahrnehmung des Helikopters). Am Hubschrauberstützpunkt Schwaz sind zwei Digitalfunkgeräte und beim Militärspital sind drei Geräte im Einsatz Einsatzleiter Klaus Wallnöfer: |
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