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TETRON DIGITALFUNK im Einsatz bei Großveranstaltungen. BEISPIEL DONAUINSELFEST 2009.

Vom 26. bis 28. Juni fand auch heuer wieder das Wiener Donauinselfest statt. Am Samstag, dem zweiten- und meist besucherstärksten Tag des Donauinselfestes waren ca. 500.000 Menschen auf „die Insel" gekommen. Vor Ort sorgten rund 700 Einsatzkräfte, alle mit digitalem Funk ausgestattet, für die Sicherheit der Besucher und einen ruhigen Ablauf der Veranstaltung.

Hofrat Mag. Dr. Karlheinz Ruisz, Einsatzleiter Wiener Donauinselfest: „Inklusive der Einsatzeinheiten aus den Bundesländern – heuer aus der Steiermark – sind rund 500 Polizisten am Donauinselfest im Einsatz. Alle Einheiten sind auf den Digitalfunk geschult, mit digitalen Handfunkgeräten ausgestattet und kommunizieren ausschließlich digital.

Grundsätzlich halte ich den digitalen Funk für eine Anforderung der heutigen Zeit. Der gemeinsame Funk macht alles wesentlich schneller und effizienter. Die Erreichbarkeit aller Organisationen, auch wenn man nicht weiß, wo sie sind und sie nicht in Sichtweite hat ist optimal. Für Notfälle wäre wichtig, dass auch das Bundesheer digital funkt. Wäre derzeit im Notfall das Heer erforderlich gäbe es vor Ort keine direkte Kommunikation.

Für uns ist der digitale Funk absolut zum Standard geworden. Er wird nicht besonders hervorgehoben, weil er für uns eine Selbstverständlichkeit darstellt. Alles andere wäre nicht zeitgemäß“, so Mag. Dr. Karlheinz Ruisz.

Das Donauinselfest gilt als Veranstaltung mit erhöhtem Koordinationsbedarf und Risikopotential. Neben den Einsatzkräften vor Ort (Polizei, Arbeiter Samariter Bund, Rotes Kreuz, Feuerwehr) gilt es weitere Organisationen und Behörden wie zum Beispiel die Wiener Linien und die Spitalsversorgung bis hin zur Betreuung für Angehörigen und Verständigung der Bevölkerung im Eskalationsfall zu organisieren.

Oberamtsrat Werner Hiller zeichnet verantwortlich für die Sicherstellung des operativen Funktionierens des Krisenmanagements der Stadt Wien in allen Anlassfällen nach dem Wiener Katastrophenhilfe- und Krisenmanagementgesetz und auch bei Großevents, die einer besonderen Koordination der Einsatzkräfte bedürfen. „Normalbetrieb oder Eskalation, eine funktionierende Kommunikation ist in jedem Fall erforderlich. Sowohl auf der Einsatzebene der Behörden und Organisationen als auch vor allem auf der Führungsebene; und genau das ist mit dem Digitalfunk in Wien gelebte Praxis geworden.

Für Wien ist nach dem Ausbau von Niederösterreich eine deutliche Verbesserung in der grenzüberschreitenden Kommunikation gegeben. Grundsätzlich wäre es im Sinne der grenzüberschreitenden Katastrophenhilfe vorteilhaft, wenn auch mit Burgenland und Steiermark über den Digitalfunk kommuniziert werden könnte.

Ganz Österreich sollte mit Digitalfunk ausgestattet werden, weil erst dann eine erleichterte und vor allem einheitliche Kommunikation beim bundesweiten Austausch von Einsatzkräften im Notfall auch tatsächlich stattfinden könnte. Die Führungsebenen der Bundesländer und der Einsatzorganisationen könnten in einem gemeinsamen System kommunizieren sowie die eingesetzten Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern weiter mit ihrer „Heimatbasis“ und auch untereinander Verbindung über Funk aufnehmen. Eine einheitliche Kommunikation über den digitalen Funk in ganz Österreich wäre somit ein großer Vorteil bei überregionalen Einsätzen“, so Werner Hiller, Krisenmanager der Stadt Wien.

Oberstleutnant Ing. Hans-Reinhard Hafenscher 
Bundespolizeidirektion Wien, verantwortlich für Technik und Funk beim Donauinselfest: „Für den gesamten Veranstaltungszeitraum wurden vor Ort 5 temporäre Standorte – auch mobile Polizeiinspektion genannt – eingerichtet. Jede Station wurde mit einem stationären Funkgerät ausgestattet. Darüber hinaus wurden an die polizeilichen Einsatzkräfte 280 Handfunkgeräte ausgegeben.

Für den technisch Verantwortlichen ist vor allem von Vorteil, dass der Funk durch die Service Center der Firma TETRON 24 Stunde, 7 Tage die Woche abgesichert ist und darüber hinaus: „Es kann quasi nichts passieren. Aufgrund bisheriger Erfahrungen wirkt sich selbst der Ausfall einer Basisstation nicht wesentlich aus, da dann die umliegenden Stationen den Betrieb übernehmen. Und, wenn die MSO ausfällt ist ein Betriebsleiter von TETRON immer erreichbar und die Netz-Leitstelle merkt den Ausfall schon vor uns“, so Ing. Hans-Reinhard Hafenscher.

   

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FACTS and FIGURES

TETRON

Unternehmensgründung: 2004
Abteilungen: 4

TETRON DIGITALFUNK

über 500 fixe Basisstationen in Österreich
mehr als 26.000 eingebuchte Funkgeräte
2008: 50 Mio verzeichnete Funksprüche